Was ist Hamburger Schule Coaching – systemisches Management Coaching?

Systemisches Coaching

Coaching: so wird es nach der Theorie des selbstorganiserten Coachings im Zusammenhang mit "Hamburger Coach" definiert.
"Coaching bezeichnet die vertrauliche Tätigkeit eines wertschätzenden prozessorientierten Coaches, damit der Coachee freiwillig und freiheitlich seine emotional gewollte nachhaltige Selbstlernkonzeption aufgrund seiner verfügbar gemachten Ressourcen selbstgesteuert realisieren kann, weil er gelernt hat, seine Wahrnehmung zu erweitern, seine Entscheidungsfähigkeit zu fördern und Verhaltensoptionen auszulösen."

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Systemisches Coaching bedeutet, den Coachee zusätzlich innerhalb einer komplexen Lebenswelt zu betrachten. Die Analyse ist umfangreicher und enthält Zusammenhänge /Abhängigkeiten. Die Qualität des Ergebnisses ist dafür umso besser, da nicht nur ein Ausschnitt bzw. Momentaufnahme, sondern Sie als Coachee als Teil eines Ganzen betrachtet werden.



Systemisches Management Coaching

Systemisches Management Coaching ist eine Form des Coachings, die besonders die Kompetenz des Coachs im Bereich "Führung" unterstreicht. Führungskräfte nutzen diese Form, um langfristig markt- und wettbewerbsfähig zu sein.

Sie als Coachee erweitern über das Coaching Ihre eigene Wahrnehmung, lernen Ihre Kompetenzen neu kennen, identifizieren Ihre zukünftigen Möglichkeiten und werden nachhaltig entscheidungsfähig (sog. drei Anliegen von Coaching).

Als Coach gebe ich Ihnen diverse Angebote zur Reflexion und helfe Ihnen sich im Prozess Ihrer Veränderung zurecht zu finden (sog. Prozessverantwortung).

Dadurch entdecken Sie Ihre Lösung und lernen sich zukünftig in ähnlichen Kontexten erfolgreich zu verhalten (sog. Lösungsfindungs- und Ergebnisverantwortung).

Sie haben die Freiheit, Ihre Entscheidung zu treffen und zugleich die Freiheit mehrere Entscheidungen treffen zu können. "Freiheit" als zentraler Wert

Sie müssen autonom wollen, unbeeinflusst Entscheidungen treffen zu können / zu dürfen. "Freiwilligkeit" als zentraler Wert

Für Ihre alternativen oder diversen Handlungen benötigen Sie Ihre unterschiedlichen Ressourcen, welche Ihnen bedingungslos zur Verfügung stehen. "Ressourcenverfügung" als zentraler Wert

Ihre Selbststeuerung umfasst die Selbstreflexion, Selbstführung und Selbstorganisation, damit Ihr Verhalten motival und kognitiv selbstverfügt ist. "Selbststeuerung" als zentraler Wert



Axiome des Hamburger Coaches

Hamburger Coach ist eine Zusammenfassung für systemisch-konstruktivistisches Management Coaching nach der Hamburger Schule. Hamburger Schule bezeichnet hier die Theorie des Coachings, sog. selbstorgansiertes Coaching. Selbstorganisiert? Ja, weil am Ende die nachhaltige Selbstlernkonzeption erreicht werden kann, wofür man bestimmte Punkte benötigt. Drei Ebene sind wichtig:
1. Coachingprozess als Fundament,
2. Beziehung zwischen Coach und Coachee als Hilfe zur Selbsthilfe und
3. Thema des Coachees als ressourcenorientierte inhaltliche Arbeit.

1. Drei Grundwerte prägen erfolgreiches Coaching:
Freiheit
Der Coachee legt selbst die Ziele fest, die aufgrund eigener individueller Ressourcen (Kompetenzen) wiederholbar zu erreichen sind.

Freiwilligkeit (Autonomie)
Der Coachee trifft aus eigenem Antrieb Entscheidungen zum Coaching und lernt im Coaching autonome Entscheidungen zu treffen.

Vertraulichkeit
Coaching erfolgt in einem geschützten Rahmen, so dass keine Inhalte und Ergebnisse des Coachings durch den Coach gespeichert oder an Dritte weitergegeben oder veröffentlicht werden.

2. Die drei Grundwerte entfalten sich über zwei ressourcenorientierter Mittel,
Ressourcenverfügung
Coaching ist erfolgreich, wenn die individuellen unterschiedlichen Ressourcen erkannt werden, um neue oder optimierte Handlungen initiieren zu können.

Selbststeuerung
Das individuelle Verhalten ist bedürfnisorientiert motiviert und kognitiv gesteuert, wenn Selbstreflexion, Selbstführung und Selbstorganisation zusammentreffen.

damit die nachhaltige Selbstlernkonzeption als qualitatives Ergebnis des Coachingprozesses eintreten kann:

nachhaltige Selbstlernkonzeption
Der Coachee erkennt selbst, welche Ressourcen / Kompetenzen er im Zusammenhang mit seinem Veränderungsziel erlangen muss, und hat gelernt, diese auf einen ähnlichen Kontext zum selben Veränderungsthema (-ziel) anzuwenden.

3. Coachinginterventionen ermöglichen drei Anliegen:
Erweiterung der Wahrnehmung
Die Wahrnehmung der eigenen Person, relevanter Aspekte, relevanter Personen und bekannter Abhängigkeiten wird durch diverse Interventionen hinsichtlich deren Zusammenspiel und Auswirkung auf den beschriebenen Veränderungskontext wertschöpfend erweitert.

Förderung der Entscheidungsfähigkeit
Die Klarheit über sowohl kognitive und motivationale Einsichten als auch über Beweggründe dient als Grundlage für effektive und effiziente persönliche Entscheidungen.

Entwicklung von Handlungsoptionen
Freiheitsgrade und Handlungsspielraum für persönlich optimiertes ressourcenorientiertes Verhalten zum betroffenen Veränderungsthema werden aufgezeigt.

4. Die Lösung liegt im Coachee.

5. Sowohl der strukturierte Prozess als auch der systemisch-konstruktivistische Entwicklungsprozess braucht Vertrauen.

6. Coaching muss der Komplexität der Lebens- und Erfahrungswelt des Coachees gerecht werden. In diesem Sinne ist Coaching immer "systemisch".

7. Coaching führt den Coachee vom linearen zum vernetzten Denken und Handeln.

8. Systemisches Denken und konstruktivistisches Denken und Handeln sind nicht identisch, ergänzen sich aber.

9. Ein Kontext ist dem Individuum dann bewusst, wenn er ihn kognitiv erschließen kann.

10. Coaching definiert sich über eine wertegeleitete Arbeitshaltung und ein operationalisierbares Handwerk.

11. Coaching basiert auf Modellen und Methoden von wissenschaftlicher Erkenntnis.

12. Körper, Gehirn, Geist und Emotionen bilden eine unzertrennbare Einheit.

13. Entscheidungen für ein Verhalten / eine Handlung werden durch Motive, Bedürfnisse, innerhalb von durch Werte gedeuteten Kontexten beeinflusst.

14. Erfahrungen bilden die Grundlage jeder individuellen und kollektiven Wirklichkeitskonstruktion.

15. Lernen basiert auf der reflexiven Wahrnehmung von Unterschieden.



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